Marika in den USA I: 2.958 Meilen und 18 Tage durch den Westen der USA

Jungwinzerin Marika Böhme ist unterwegs im Weinanbaugebiet Willamette Valley, Oregon. Ihre Erlebnisberichte können Sie in den nächsten Monaten hier oder direkt unter marika.boehme-toechter.de verfolgen. 

Am 13. August war es endlich soweit – unser USA-Trip konnte beginnen. Nach einem tränenreichen Abschied von Oma und Opa am Frankfurter Airport und einem unendlich scheinenden Flug erreichten Sandro und ich Los Angeles im Sonnenuntergang. Von hier aus würden wir uns bald auf ins Weinanbaugebiet Willamette Valley machen.

LA bei Sonnenuntergang

LA bei Sonnenuntergang

Doch zunächst starteten wir eine kleine Selbstfahrer-Tour durch Kalifornien, Arizona, Utah und Nevada, die uns durch einzigartige Landschaften führte. Diese 4 Staaten sind so nah beieinander aber zeigen sich in den unterschiedlichsten Facetten. Unsere Tour führte uns an Naturerscheinungen wie dem Grand Canyon vorbei. Aber auch Nationalparks wie Bryce Canyon, Zion oder Yosemite beeindruckten uns mit ihrer atemberaubenden Schönheit.

Bryce Canyon National Park

Bryce Canyon National Park

Eines steht fest: Wir kommen wieder – und dann mit ein bisschen mehr Zeit im Gepäck. Zwischendurch haben wir auch immer mal wieder Stopps in Städten wie Las Vegas und San Francisco gemacht. Diese Trips haben uns total aus unserer entspannten und natürlichen Welt herausgerissen und am Ende jeden Stadtausfluges mussten wir uns eingestehen, dass wir Landeier sind und auch immer bleiben werden. Las Vegas ist eine laute und schillernde Stadt – nicht ganz nach unserem Geschmack. Viel schöner ist dagegen San Francisco – eine Stadt mit viel Charme und netten Menschen. Die unmittelbare Nähe zum kalifornischen Weinanbaugebiet Sonoma macht diese Stadt noch viel interessanter. Wir haben die Gelegenheit natürlich auch genutzt und San Francisco über die Golden Gate verlassen, sind hinein ins Weinbaugebiet und haben dort den ersten Wein seit unserer Ankunft in den Staaten genossen.

Es dämmert in San Francisco.

Es dämmert in San Francisco.

Die letzten 2 Tage unserer Tour verbrachten wir damit, die »Traumstraße der Welt«, den Highway 1 entlang der Pazifikküste zu befahren. Diese Straße trägt ihren Namen zurecht. Alle paar Meilen mussten wir anhalten und die atemberaubende Schönheit der Pazifikküste bestaunen. Diesen Abschnitt der Tour prägte aber auch eine getrübten Stimmung unsererseits. Zum einen weil sich unser Abenteuer mit großen Sprüngen auf das Ende zu bewegte und zum anderen weil uns zum ersten Mal das Gefühl von Heimweh beschlich.

Hwy 1 - Traumstraße der Welt

Hwy 1 - Traumstraße der Welt